Trading mit 14. Dropshipping mit 16. Tausende Produktionen hinter der Kamera. Eigene Agentur, eigener Studiokomplex, eigenes Team. KI, Automatisierung, 19× ROI für Kunden. Das ist keine Werbetexter-Bio — das ist der kürzeste Weg, den ich hier erzählen kann.

Während meine Mitschüler in der Pause auf dem Handy gezockt haben, hatte ich TradingView offen. Unter dem Tisch. Mit einer dieser "Komm in unsere WhatsApp-Gruppe, werde reich"-Academies, die heute jeder kennt — IM Academy war bei mir der Türöffner. Es gibt tatsächlich noch alte Videos davon, falls mir das mal wer nicht glaubt.
Klingt nach Scam? War es auch, zum Teil. Aber was sie mir verpasst haben, hat gehalten: ein anderes Mindset. Während andere in meinem Alter dachten, Geld kommt aus dem Automaten, habe ich angefangen Forex und Krypto zu traden — und auf einem CFD-Fremdkapitalkonto tatsächlich echten Gewinn gemacht.
Zu Hause hieß es: "Lern lieber was Vernünftiges." In der Schule wurde ich belächelt. Irgendwann hab ich selbst den Schlussstrich gezogen — bei denen, nicht beim Business.

Von den Trading-Gewinnen habe ich mir ein Dropshipping-Coaching geleistet — 7.500 €, Coach Mario Amadori. Ob es den heute noch gibt, weiß ich nicht. Die Reaktion zu Hause kannst du dir vorstellen: Skepsis, Ermahnungen, "das geht schief". Ist es nicht.
Ich habe einen One-Product-Store gebaut — Tambovo. Rotierend, immer nur ein Produkt in der Auslage, zwei davon gingen richtig gut. Parallel hatte ich mit 16 zwei eigene Dropshipping-Schüler — beide deutlich über 30. Einer von ihnen dropshipt bis heute. Wir trinken ab und zu einen Kaffee zusammen.
Warum ich trotzdem aufgehört habe? Ich hatte bei Elektroartikeln die CE-Kennzeichnung übersehen, alles sofort eingestellt — und dann gemerkt: Produkte finden, Ad-Copys schreiben, Creatives bauen (alles noch ohne KI, 2020!) — das hat mich nicht so angezündet wie das, was in dem Moment vor mir aufploppte. Die Kamera.

Autodidakt. Learning by doing. Equipment gekauft, losgelegt. Erster bezahlter Auftrag war eine italienische Pizzeria — LADIDA — TikTok-Content, der damals viral ging und bei dem heute jeder die Augen verdrehen würde. Akquiriert per knallhartem Door-to-Door. Ja, ich bin einfach reinspaziert.
Die zwei Jahre danach waren ein Rausch. Commercials, Imagefilme, Musikvideos, Kurzfilme, Social-Content, Fotoshootings — ich habe alles gedreht, was sich drehen ließ. Der krasseste Auftrag: ein Kurzfilm mit 25 K Budget und ein Musikvideo für Kianush in Frankfurt. Beides über mein Influencer-Netzwerk reingekommen — Beziehungen schlagen Pitches.
Stil? Alles. Cinematic, roh, Social-Media-schnell, Dokumentarisch. Ich war dynamisch und habe genau das gemacht, was der Kunde gerade brauchte.
Doorman. Pfortendienst. Verantwortliche Positionen. Während tagsüber die Kamera lief, stand ich nachts an der Tür und habe gelernt, wie diese Branche wirklich tickt — die Menschen, die Kunden, der Preiskampf, die operative Realität. Genau diese vier Jahre sind heute das Fundament der ADA-Methode — weil ich nicht über die Dienstleister-Branche rede, ich komme aus ihr.

Nach der Videografen-Phase habe ich mit einem Geschäftspartner eine Marketing-Agentur gegründet. Wir sind in den KreativPlaza-Komplex von Edu Bolz in Nürnberg eingezogen — zusammen mit Push2Exit und anderen Musikern. Dort haben wir alles gemacht: Podcasts, Challenges mit bis zu 50 Leuten, Fußball-Challenges, Interviews, Straßenumfragen, LiveStreams.
Die Geschichte, die bei mir hängen bleibt: PowerLaura, heute eine richtig große Influencerin und sogar schon bei GNTM aufgetreten, war damals Buchhaltungsfrau bei uns. Ich habe sie — freundlich aber bestimmt — aus dem Büro auf die Straße für Straßenumfragen "gezwungen". Sie dachte, ich mach Spaß. Bis sie auf der Straße stand, das Mikro in der Hand, und merkte: Das ist ihr Ding. Wir kennen uns seit über 4 Jahren. Eine Ehre.
Die Agenturnamen änderten sich mit uns: Tambovo → Alive → Alivemedia → Aliveagency — bis heute AliveGroup. Weil wir heute alles machen.

Wir haben die CataComb angemietet — 350 qm, 20 Jahre leer gestanden, ein alter Keller, den keinen juckte. Der Plan: Studiokomplex. Produktion. Kreativität. Alles unter einem Dach. Am Tag der Schlüsselübergabe hat mein damaliger Geschäftspartner einen Rückzieher gemacht — ihm war das zu groß, zu teuer, zu viel.
Ich stand da. 20 Jahre alt. In einem leeren Keller. Mit einem Vertrag in der Hand und keinem Plan B. Ich dachte, ich bin im Arsch und schaffe das nie.
Dann kam Vivien. Meine Verlobte. Und auf einmal war da wieder einer, der an das Ganze glaubte. Die Renovierung läuft bis heute — über ein Jahr — jede Wand, jede Leitung, jedes Kabel. Ich zeige euch das irgendwann, wenn's fertig ist. Aus dem leeren Keller wird gerade der Ort, an dem alles zusammenkommt.

November 2022. ChatGPT-Release. Während die meisten noch "lustige Gedichte" generieren ließen, habe ich verstanden: Das hier ist kein Spielzeug. Das ist Infrastruktur.
Seitdem habe ich KI nicht einfach benutzt — ich habe sie in Prozesse, Workflows und komplette Middleware-Systeme eingebaut. Von einfachen Automatisierungen bis zu komplexen Integrationen, die uralte, veraltete Systeme mit moderner Oberfläche verbinden (CRM, Sales-Pipelines, Reporting — NDA-geschützt, deshalb keine Details).
Heute kann ich in jede Branche reinkommen, die Prozesse analysieren und dir entweder ganz konkrete Optimierungen vorschlagen oder Strukturen bauen, die 100% autonom laufen. Kein "wir probieren mal". Ich baue, was funktioniert.

Heute baue ich Automation-Systeme für Dienstleister mit Außendienst — Sicherheit, Reinigung, Handwerk, Facility. Aus Excel, WhatsApp und Zettelchaos wird ein System, das mit dem Team mitwächst.
Mein Anker-Case aus der Marketing-Phase: ein Sicherheitsdienst aus Süddeutschland. +1,15 Mio. € Mehrumsatz in 12 Monaten, 19× ROI. Das hat mir gezeigt: Der eigentliche Hebel liegt nicht im Marketing — er liegt in den operativen Prozessen dahinter. Anfragen reinholen ist easy. Anfragen sauber durch den Prozess bringen, ohne dass etwas verloren geht — das ist das eigentliche Spiel.
Genau deshalb baue ich heute mit AliveGroup keine Marketing-Kampagnen mehr, sondern Vertriebs- und Backoffice-Automation. Mit der ADA-Methode: Auftrag → Disposition → Abrechnung. Drei Phasen, drei Hebel, mess- und automatisierbar.
Ein kleiner Ausschnitt aus 8 Jahren Arbeit — hinter und vor der Kamera, in Agenturbüros und an Sicherheitstüren, in Studios, Datenbanken und in Dienstleister-Operations.
Ich will, dass Menschen irgendwann sagen können: "Nur durch Dennis konnte ich mein Business verzehnfachen." Das ist mein Ziel. Nicht Umsatz, nicht Erfolg, nicht Prestige — sondern Wirkung.
Ich liebe meine Arbeit. Ich liebe meinen Studiokomplex. Und ich liebe es, kreativen Menschen einen Rahmen zu geben, in dem sie ihren persönlichen Touch einbringen können. Ich löse Probleme bevor sie entstehen — manchmal entstehen dadurch neue. Ich bin nicht geduldig mit Menschen ohne Ambitionen. Und ich werde jeden Tag ein Stück mehr, wer ich morgen sein möchte.
30 Minuten. Kein Pitch, kein Verkaufsgespräch. Wir schauen gemeinsam, wo du stehst, wo du hin willst und ob das, was ich baue, zu deiner Welt passt. Wenn nicht, gehst du mit zwei, drei ehrlichen Impulsen raus. Wenn ja, legen wir los.